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10 häufige Fehler bei der Website-Erstellung und wie Sie sie vermeiden

Die häufigsten Fehler bei der Erstellung einer Unternehmenswebsite betreffen nicht nur das Design. Ein unklarer Nutzen, eine schlechte Struktur, fehlende Messbarkeit und eine aufwendige Wartung können aus einer guten Idee eine Website machen, die keine Anfragen generiert. Sie vermeiden diese Fehler, indem Sie zunächst Ziel und Zielgruppen klären, anschließend Inhalte, Messung und Wartung planen und erst danach Technologie und Dienstleister auswählen.

Ein Inhaber und Mitarbeitende planen in einem Büro die Struktur und Inhalte einer Unternehmenswebsite.

Was sind die häufigsten Fehler bei der Erstellung einer Unternehmenswebsite?

Eine Unternehmenswebsite sollte drei praktische Fragen beantworten: Was bieten Sie an, für wen ist die Leistung bestimmt und was soll der Besucher jetzt tun? Fehlen diese Antworten, können schöne Bilder und Animationen das Problem nicht ausgleichen.

Fehler: unklarer Nutzen

Die Startseite beginnt oft mit einem allgemeinen Satz wie „hochwertige Lösungen für Ihr Unternehmen“. Er sagt nicht, was Sie verkaufen, wem Sie helfen und warum sich der Kunde für Sie entscheiden sollte. Der Besucher muss das Angebot bereits im sofort sichtbaren Bereich der Seite verstehen, ohne im Menü suchen zu müssen.

Formulieren Sie eine konkrete Überschrift, eine kurze Erklärung und den nächsten Schritt. Ein Bauunternehmen kann beispielsweise die Art der Bauleistungen, das Einsatzgebiet und den Weg zur Anfrage nennen. Wenn Sie mit verschiedenen Kundentypen arbeiten, erstellen Sie separate Seiten für deren Leistungen statt einer allgemeinen Seite mit allen Tätigkeiten.

Fehler: Die Struktur richtet sich nach dem Unternehmen statt nach dem Kunden

Die interne Organisation eines Unternehmens ist für Besucher nur selten eine gute Navigation. Ein Menü mit „Über uns“, „Leistungen“, „Lösungen“ und „Ressourcen“ mag innerhalb des Unternehmens logisch klingen, kann den Kunden aber ratlos zurücklassen, wo er die gesuchte Leistung findet.

Strukturieren Sie die Website nach den Fragen Ihrer Kunden: Was ist die Leistung, für wen ist sie bestimmt, wie läuft die Zusammenarbeit ab, wie lange dauert sie und wie erhält man ein Angebot? Jede wichtige Leistung sollte eine eigene URL, klare Inhalte und einen Link zu einem Kontakt oder Anfrageformular haben.

Fehler: Es fehlt eine mobile Version

Die mobile Version ist keine verkleinerte Variante der Desktop-Website. Auf dem Smartphone müssen Menü, Schaltflächen, Formulare, Telefonnummer und Bilder bequem mit einer Hand bedienbar sein. Lange Tabellen, kleine Schaltflächen und Pop-ups, die den Inhalt verdecken, schrecken Besucher ab.

Prüfen Sie reale Szenarien: eine Leistung finden, anrufen, ein Formular absenden und eine Karte öffnen. Testen Sie sie auf verschiedenen Smartphones, nicht nur im Browserfenster. Das mobile Design muss von Anfang an geplant und darf nicht erst nach dem fertigen Desktop-Entwurf ergänzt werden.

Fehler: Schwache oder zu viele Handlungsaufforderungen

Eine Schaltfläche mit „Mehr erfahren“ überall führt den Besucher nicht zu einer Entscheidung. Ebenso verwirrend ist es, wenn eine Seite gleichzeitig einen Anruf, eine Registrierung, einen Newsletter, einen Chat und fünf verschiedene Formulare anbietet.

Wählen Sie für jede Seite eine zentrale Handlung. Bei einer Leistung kann dies „Angebot anfordern“, bei einer Reservierung „Datum auswählen“ und bei einer Beratung „Gespräch vereinbaren“ sein. Die Schaltfläche sollte ohne Scrollen sichtbar sein und nach den wichtigsten Argumenten erneut erscheinen, ohne den Lesefluss zu unterbrechen.

Fehler: Langsame Ladezeit durch Bilder, Plugins und Effekte

Eine langsame Website verliert Besucher, bevor sie das Angebot sehen. Die häufigsten Ursachen sind übergroße Bilder, Videos auf der Startseite, unnötige Bibliotheken, zu viele Plugins und Hosting, das nur nach dem niedrigsten Preis ausgewählt wurde.

Optimieren Sie Bilder im passenden Format, laden Sie Inhalte nach Bedarf und entfernen Sie Funktionen, die niemand nutzt. Messen Sie die Startseite, die Leistungsseiten und das Kontaktformular separat. Die Geschwindigkeit sollte nach der Einbindung echter Inhalte und Integrationen geprüft werden, nicht nur anhand einer leeren Vorlage.

Fehler: SEO wird auf die Zeit nach dem Launch verschoben

SEO bedeutet nicht nur, Keywords in einen fertigen Text einzufügen. Es beginnt mit der Recherche, wie Kunden nach der Leistung suchen, setzt sich mit der Struktur von URLs und Überschriften fort und umfasst technische Einstellungen, interne Verlinkungen und Inhalte.

Legen Sie bereits vor der Programmierung fest, welche Seiten existieren und welches gesuchte Thema jede davon abdeckt. Richten Sie Überschriften, Beschreibungen, kanonische URLs, die Sitemap und Weiterleitungen ein. Wenn eine alte Website ersetzt wird, erstellen Sie eine Liste der alten URLs, damit die bisher aufgebaute Sichtbarkeit nicht verloren geht. Einen praxisnahen Überblick über den Prozess finden Sie in unserer Leistung SEO-Optimierung.

Fehler: Fehlende Barrierefreiheit für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen

Eine nicht barrierefreie Website ist nicht nur für Besucher mit Behinderungen problematisch. Schlechter Kontrast, ein fehlender sichtbarer Fokus bei der Tastaturnavigation, Bilder ohne Alternativtext und Formulare ohne klare Beschriftungen erschweren die Nutzung auch für Menschen mit Smartphone, langsamer Verbindung oder Screenreader.

Wählen Sie gut lesbare Schriftgrößen und ausreichenden Kontrast. Machen Sie alle wichtigen Aktionen per Tastatur zugänglich. Fügen Sie bei Formularfehlern klare Meldungen hinzu und verwenden Sie dort beschreibende Alternativtexte, wo ein Bild Informationen vermittelt. Das gehört zur Qualität der Website und ist keine zusätzliche Dekoration.

Fehler: Es fehlt eine Erfolgsmessung

Ohne Messung sieht der Eigentümer Besucherzahlen, weiß aber nicht, welche Seiten Anfragen generieren. Das Formular versendet möglicherweise keine E-Mails, Telefonanrufe werden nicht erfasst und die Werbung führt auf eine Seite ohne klaren nächsten Schritt.

Definieren Sie vor dem Launch die Ereignisse: gesendetes Formular, Klick auf eine Telefonnummer, gestarteter Chat, heruntergeladenes Dokument oder angefordertes Angebot. Richten Sie Google Analytics und Google Search Console mit den richtigen Zielen ein und prüfen Sie, ob die Daten erfasst werden. Bei bezahlten Kampagnen verknüpfen Sie die Werbesysteme mit echten Anfragen und nicht nur mit Besuchen.

Fehler: Die Website ist schwer zu pflegen

Wenn Sie für jede Änderung einen Programmierer suchen müssen, veralten die Inhalte. Wenn das Admin-Panel dagegen uneingeschränkte Änderungen ohne Rollen, Backups und Versionsverlauf erlaubt, kann ein einziger Fehler eine wichtige Seite beschädigen.

Legen Sie fest, wer Leistungen hinzufügt, Preise bearbeitet, Bilder hochlädt und Formulare bearbeitet. Das Admin-Panel muss für das Team verständlich sein. Für Eigentümer, Redakteure und externe Dienstleister sollten unterschiedliche Berechtigungen gelten. Für Updates, Backups und Sicherheitsprüfungen muss eine klar verantwortliche Person benannt oder ein Vertrag für Website-Wartung vereinbart werden.

Fehler: Die Entscheidung für den Ansatz und den Dienstleister wird allein nach dem Preis getroffen

Das günstigste Angebot umfasst häufig keine Analyse, keine Texterstellung, keine SEO-Einstellungen, keine Schulung, keine Datenübernahme und keinen anschließenden Support. So wird der zunächst eingesparte Betrag zu zusätzlichem Aufwand und zu einer Abhängigkeit von jemandem, der das System nicht kennt.

Wählen Sie den Ansatz passend zur Aufgabe. Eine fertige WordPress-Website kann sinnvoll sein, wenn das Team häufig veröffentlicht und die Funktionen standardmäßig sind. Eine individuelle Entwicklung ist sinnvoll, wenn spezielle Rechner, Rollen, Integrationen oder Prozesse erforderlich sind. Eine Landingpage eignet sich für ein konkretes Angebot oder eine Kampagne, ersetzt aber keine vollständige Unternehmenswebsite mit mehreren Leistungen.

Wie wählen Sie den richtigen Ansatz für Ihre Website?

Beginnen Sie mit einem kurzen Dokument, in dem Sie Ihre Zielkunden, Leistungen, Tätigkeitsgebiete, Wettbewerbsvorteile und gewünschten Aktionen beschreiben. Fügen Sie vorhandene Materialien hinzu: Logo, Bilder, Zertifikate, häufig gestellte Fragen und alte URLs. Fehlen diese Dinge, sollten Sie die Erstellung der Inhalte in das Projekt aufnehmen, statt zu erwarten, dass die Agentur sie während der Umsetzung improvisiert.

AnsatzGeeignet, wennWas Sie prüfen sollten
Fertige WordPress-WebsiteSie haben Standardseiten und das Team wird häufig veröffentlichenQualität des Themes und der Plugins, Updates, Backups und Zugriffsrechte
Individuelle UnternehmenswebsiteSie haben spezielle Leistungen, Rechner, Rollen oder IntegrationenDokumentation, Eigentum am Code, Tests und Weiterentwicklungsmöglichkeiten
LandingpageSie verkaufen ein Angebot oder bewerben eine konkrete KampagneEin klares Ziel, ein schnelles Formular, Tracking und einfaches Duplizieren für neue Kampagnen

Eine Unternehmenswebsite kostet in der Regel 500–5.000 €. Innerhalb dieser Spanne beeinflussen die Anzahl der Seiten, der Bedarf an Texterstellung und Fotografie, Sprachversionen, Rechner, Integrationen, die Migration von einer alten Website und der Umfang der SEO-Vorbereitung den Preis. Das Angebot sollte klar aufschlüsseln, was in der Erstellung enthalten ist und was als Wartung anfällt.

Wie prüfen Sie, ob der Dienstleister die Arbeit gut erledigen wird?

  1. 01
    Verlangen Sie einen Plan, nicht nur ein Mock-up

    Der Plan sollte die einzelnen Phasen zeigen – von Analyse und Struktur über Inhalte, Entwicklung und Tests bis zum Launch. Fragen Sie, wer die jeweilige Phase freigibt und was bei Änderungen der Anforderungen passiert.

  2. 02
    Sehen Sie sich ähnliche reale Projekte an

    Suchen Sie nach Websites mit einer ähnlichen geschäftlichen Aufgabe, nicht nur nach schönen Startseiten. Beim Projekt für Nationale Aufzugsgesellschaft gibt es beispielsweise ein Portfolio, einen Angebotsrechner und eine CRM-Integration – Funktionen, die zeigen, wie eine Website den Vertrieb unterstützen kann.

  3. 03
    Klären Sie Eigentumsverhältnisse und Zugänge

    Domain, Hosting, Analyseprofile und Werbekonten sollten für Ihr Unternehmen zugänglich sein. Klären Sie, wie Sie bei Beendigung der Zusammenarbeit den Code, die Inhalte, Backups und Zugänge erhalten.

  4. 04
    Prüfen Sie die Website anhand konkreter Szenarien

    Senden Sie vor dem Launch ein echtes Formular ab, rufen Sie von einem Telefon aus an, öffnen Sie die Website auf einem Mobiltelefon, prüfen Sie die E-Mails und gehen Sie die wichtigsten Seiten mit der Tastatur durch. Testen Sie auch das Tracking, nicht nur das visuelle Erscheinungsbild.

  5. 05
    Regeln Sie die Zeit nach dem Launch

    Legen Sie fest, wer Updates durchführt, wie schnell bei Problemen reagiert wird, wie ein Backup wiederhergestellt wird und wie kleine Änderungen beauftragt werden. So bleibt die Website nicht schon nach dem ersten Monat ohne Betreuung.

Woran erkennt man ein gutes Ergebnis?

Eine gute Unternehmenswebsite erkennt man nicht nur an der Startseite. Der Kunde findet die passende Leistung, versteht, ob sie für ihn geeignet ist, sieht Belege dafür und kann mühelos Kontakt aufnehmen. Sie erhalten messbare Anfragen, verwalten die Inhalte ohne unnötige Abhängigkeit und wissen, wer das System betreut.

Das erfordert auch die Mitwirkung des Unternehmens. Sie kennen Ihre Kunden, die tatsächlichen Einwände und den Ablauf, in dem ein Geschäft abgeschlossen wird. Der Dienstleister muss dieses Wissen in Struktur, Inhalte, eine technische Lösung und einen Prozess für die Weiterentwicklung übersetzen – und nicht einfach fertige Seiten übergeben.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet die Erstellung einer Unternehmenswebsite?
Der Preis für eine Unternehmenswebsite beträgt 500–5.000 €. Die Preisspanne hängt von der Anzahl der Seiten, den Inhalten, den Sprachversionen, den Integrationen, den Rechnern und dem Bedarf an Migration oder SEO-Vorbereitung ab.
Ist WordPress oder eine individuelle Website besser?
WordPress ist praktisch bei Standardseiten und häufigen Veröffentlichungen durch das Team. Eine individuelle Website eignet sich besser für spezielle Prozesse, Rechner, Rollen, Integrationen oder Anforderungen, die fertige Lösungen nicht ausreichend abdecken.
Was sollte eine Unternehmenswebsite enthalten?
Mindestens erforderlich sind ein klares Angebot, Leistungsseiten, Nachweise, Kontaktdaten, ein Anfrageformular, eine mobile Version, SEO-Grundlagen und die Messung von Aktionen. Außerdem brauchen Sie ein Admin-Panel, Backups und einen Wartungsplan.
Wie erkenne ich, ob meine Website langsam ist?
Überprüfen Sie die Startseite, die Leistungsseiten und das Kontaktformular mit Tools zur Geschwindigkeitsanalyse – auch auf einem Mobiltelefon. Achten Sie auf große Bilder, unnötige Skripte, zu viele Plugins und langsame externe Integrationen, statt nur auf eine niedrige Bewertung in einem einzigen Test.

Was sollen wir entwickeln?

Sie beschreiben das Projekt, wir senden Fragen und eine Preisspanne zurück, danach folgen Demo und schriftliches Angebot.

Kunden, für die wir gearbeitet haben

  • KMP Build
  • FIX Bulgaria
  • UnitGold
  • Akbari Perfume House
  • Baytown Machinery
  • Vida Luxe
  • Pro Structura
  • Crypto.bg
  • MysteryBet
  • AGA Transfer
  • Avanta
  • Unit.Estate
  • ZapaziChas
  • Labimex
  • National Elevator Company
  • Camélia Désir
  • Elite Call Center
  • Videoto